Resistance for Peace protestiert mittels Aktionismus bei Prozessbeginn im Fall "Cheibani Wague"

 

Eine stetig anhaltende Serie von äußerst sonderbaren Tötungen seitens der Polizei (mindestens 12 seit 1999) und das Verhalten der Justiz und Politik ist eines Rechtstaates nicht würdig.

 

Heute Di., den 19.07.05 protestieren seit 07.30h AktivistInnen der NGO Resistance for Peace vor, bzw. im Landesgericht für Strafsachen in Wien.
Sie liegen mit den Armen am Rücken gefesselt vor den Polizeistiefeln der anwesenden Beamten. Am Rücken der T-Shirts der AktivistInnen ist zu lesen: »The austrian police are killing«. "Durch diese passive und schutzlose Position zeigen die AktivistInnen in welcher Ausgangssituation Cheibani Wague erstickt wurde, in dem mehrere Polizisten und Sanitäter auf ihm standen", so Peter Rosenauer, Sprecher von Resistance for Peace.

 

Im Jänner 2004 hatte der UVS Wien (Unabhängiger Verwaltungssenat) in einem Urteil, dass rechtswidrige Vorgehen der Polizisten im Fall Wague festgestellt. Äußerst auffällig war das Auftreten der beschuldigten Polizeibeamten bei der UVS Verhandlung. Sie wirkten sehr arrogant und selbstsicher. Fragen des UVS Vorsitzenden wurden nicht beantwortet. Stattdessen sagte ein Polizist frech: "Man kann uns eh nichts anhaben." Resistance for Peace meint: "Polizeibeamte sind der Wahrheitsfindung verpflichtet. Diese Verweigerung geht in Richtung Amtsmissbrauch. Zudem war der Verhandlungssaal fast zur Gänze mit Polizeischülern belegt, welche auch mit körperlicher Gewalt andere Besucher am Betreten des Verhandlungssaals hinderten."

 

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