Hilfe für irakische Kinder

 

Wir fordern im speziellen von den USA eine Soforthilfe für die leidgeprüfte irakische Bevölkerung (Marshall Plan) und den Abzug der fremden Truppen.

Gleichzeitig starten wir eine Kampagne gegen uranhaltige Artilleriemunition bei der geplant ist krebskranke irakische Kinder welche von amerikanischer und britischer Uranmunition verseucht wurden oder anderwärtig verletzt sind nach Wien oder in andere Städte zu holen. Wir wollen diesen Kindern samt Eltern medizinische Hilfe geben und gleichzeitig bei den verantwortlichen PolitikerInnen mittels Medienarbeit und gewaltfreien Aktionen verhindern, dass diese Kriegsverbrechen in Vergessenheit geraten.
In weiterer Folge muss Uranmunition verboten werden.

Eine knappe Mehrheit im EU-Parlament entschied sich 2003 für die Ächtung von uranhaltiger Artilleriemunition. Viele konservative AbgeordnetInnen darunter auch die der ÖVP-Fraktion stimmten für die Weiterverwendung von uranhaltiger Munition. Die ÖVP-Fraktionsvorsitzende Ursula Stenzel begründete dieses Abstimmungsverhalten mit zynischer Gleichgültigkeit, indem sie behauptet, dass es keinen Beweis für das Zusammenwirken von Uranmunition mit Kinderleukämie gibt.

Resistance for Peace sieht in diesem Verhalten der EU - ÖVP AbgeordnetInnen einen weiteren Beweis dafür, dass die ÖVP der österreichischen Bevölkerung eine atomkritische Haltung vorgaukelt, jedoch auf europäischer Ebene regelmäßig im Rahmen von "Euroatom" die Atomlobby unterstützt. In einem Fall waren die ÖVP Stimmen im EU Parlament entscheidend für die Aufstockung um einige Milliarden Euro zugunsten der Atomlobby.
Wir fordern von der österreichischen Bundesregierung, dass sie glaubhafte Anti-Atom-Politik betreibt und sich für eine weltweite Ächtung von Uranmunition einsetzt.

 

McDonald's / Toni's Freilandeier


In den Eierpackungen von "Toni's Freilandeiern" ist ein Beilagefolder von McDonald's in welchen sich Bio-Freilandeier-Pionier Toni Hubmann von der Qualität, welche bei McDonald's Österreich vorhanden sein soll begeistert zeigt und Produkte von McDonald's empfiehlt.

 

Stellungnahme von Resistance for Peace

Dass McDonald's Österreich teilweise "Toni's Freilandeier" verwendet, kann als Marketingstrategie (ein so genanntes "Green Wash") gesehen werden. Jeder halbwegs gebildete Mensch ist über die Vorwürfe informiert welche McDonald's im Zusammenhang mit Umweltzerstörung, Massen- (Intensiv-) Tierhaltung, Gesundheitsgefährdung (Fettleibige) und Menschenrechtsverletzungen angelastet werden.
Die Marke "Tonis Freilandeier" ist bekannt geworden, indem artgerechte Tierhaltung und Naturverbundenheit vermittelt wurde. Daher ist es als äußerst bedenklich zu sehen, daß Toni Hubmann dieses aufgebaute Image mit der Zusammenarbeit mit Mc Donalds Österreich zu verlieren riskiert.
Da die KundInnen welche bewusst Bio Freilandeier kaufen kritische KonsumentInnen sind, ist anzunehmen, dass diese nach logischen Gedankengängen ernsthaft überlegen,ob sie noch Tonis Freilandeier kaufen werden.
Allgemein gesehen haben KonsumentInnen durch die Taktik der bewussten Konsumverweigerung Macht und können Veränderungen bewirken. KonsumentInnen sind für ihr/sein Handeln verantwortlich.

 

Link
http://www.mcspotlight.org (Englisch, deutsche Flugblätter)
http://www.markenfirmen.com (Schwarzbuch Markenfirmen)

 

Handymasten - Hochspannungsleitungen

 

Die jeweiligen Lobbies präsentieren Gutachten und Medienberichte welche behaupten, daß Sendemasten unbedenklich seien. Durch die Neuheit dieser Technologien gibt es keine Langzeitstudien. Nur diese aber können wissenschaftlich relevant sein.

Wir recherchieren zur Zeit welche wissenschaftlichen Studien im Zusammenhang mit Sendemasten und Hochspannungsleitungen es gibt, die eine Gesundheitsgefährdung beweisen.

Symptome sind: Schlafstörungen, Unruhe, Kopfweh, Schwächung des Immunsystems, bis hin zu Krebserkrankungen.

Wer kennt solche Studien (z.B. aus Holland) ?

Es gibt auch schon Gerichtsurteile gegen Sendemasten (z.B. Italien).

Speziell im Bereich der Telefonbetreiber können wir als KundInnen mittels Öffentlichkeitsarbeit und Aktionismus einiges erreichen.

Bei Hochspannungsleitungen handelt es sich um wirtschaftspolitische Interessen der Stromgesellschaften. Hier müssen wir bei den PolitikerInnen ansetzten (besetzten).

 

EU-Verfassung — im Sinne der Konzerne ?

 

Es sind Aktionen in Brüssel und Straßburg geplant (siehe Besetzung des Vertretungsbüros der Komission unter Presseinfo).

Wir sind nicht prinzipiell gegen die EU. Wie sie sich aber zur Zeit darstellt, ist es nur eine Frage der Zeit, bis sich immer mehr Menschen gegen diese Politik aussprechen und einige Länder aus der EU austreten werden.

Radikaler Zentralismus ist zum Scheitern verurteilt.

Die geplante EU-Verfassung ist in weiten Bereichen auf die Interessen der Konzerne ausgerichtet.

Die Bevölkerungen sind defakto von Brüssel aus regiert. Die Regionen werden immer mehr ihrer Selbstständigkeit beraubt. Elementare Grundrechte werden unterwandert oder abgeschafft.